Therapieformen
In meiner Privatpraxis für Psychotherapie in Augsburg verbinde ich verschiedene therapeutische Ansätze, um die Behandlung individuell auf Ihre persönliche Situation, Ihre Beschwerden und Ihre Ziele abzustimmen. Welche Therapieform sinnvoll ist, besprechen wir gemeinsam in einem persönlichen Gespräch.
Zu den Therapieformen und therapeutischen Angeboten in meiner Praxis in der Augsburger Innenstadt gehören:
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
Die kognitive Verhaltenstherapie geht davon aus, dass unsere Gedanken, Gefühle und unser Verhalten in enger Verbindung miteinander stehen. Belastende Situationen werden nicht allein durch das Ereignis selbst bestimmt, sondern auch dadurch, wie wir es bewerten und welche Überzeugungen wir darüber entwickelt haben. In der Therapie werden ungünstige Denk- und Verhaltensmuster gemeinsam erkannt, hinterfragt und schrittweise verändert.
Ein zentraler Bestandteil der kognitiven Verhaltenstherapie ist die aktive Zusammenarbeit zwischen Therapeut:in und Klient:in. Dabei werden konkrete Ziele entwickelt und neue Wege im Umgang mit schwierigen Gefühlen, Konflikten oder belastenden Lebenssituationen erarbeitet. Häufig kommen praktische Übungen zum Einsatz, die helfen, neue Erfahrungen zu sammeln und Veränderungen auch im Alltag umzusetzen.
Die kognitive Verhaltenstherapie eignet sich unter anderem zur Behandlung von:
- Ängsten
- Depressionen
- Stressbelastungen
- Selbstwertproblemen
- Zwängen
- psychosomatischen Beschwerden
- vielen weiteren psychischen Belastungen
Sie verbindet wissenschaftlich gut untersuchte Methoden mit einem individuellen Blick auf die persönliche Lebensgeschichte und die aktuellen Herausforderungen.
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Klientenzentrierte Gesprächstherapie nach Carl Rogers
Die klientenzentrierte Gesprächstherapie wurde von dem Psychologen Carl Rogers entwickelt. Sie basiert auf der Überzeugung, dass jeder Mensch grundsätzlich die Fähigkeit besitzt, sich weiterzuentwickeln und eigene Lösungen für seine Probleme zu finden – wenn ein unterstützender und wertschätzender Rahmen vorhanden ist.
Im Mittelpunkt der Therapie steht nicht eine schnelle Bewertung oder Veränderung von Symptomen, sondern das Verstehen der eigenen inneren Welt. Durch einfühlendes Zuhören, bedingungslose Wertschätzung und eine authentische therapeutische Beziehung entsteht ein Raum, in dem persönliche Themen offen betrachtet werden können.
Viele Menschen erleben im Alltag, dass sie sich an Erwartungen anderer anpassen müssen oder den Kontakt zu ihren eigenen Bedürfnissen verlieren. Die Gesprächstherapie kann dabei unterstützen, wieder mehr Selbstverständnis, Selbstvertrauen und innere Klarheit zu entwickeln.
Die therapeutische Beziehung spielt eine zentrale Rolle: Sie ermöglicht neue Erfahrungen von Vertrauen, Akzeptanz und emotionaler Sicherheit. Daraus können persönliche Wachstumsschritte entstehen und neue Möglichkeiten im Umgang mit sich selbst und anderen entwickelt werden.
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Psychoanalyse
Die Psychoanalyse beschäftigt sich mit den tieferen Schichten unseres Erlebens und geht davon aus, dass nicht alle inneren Konflikte, Gefühle und Verhaltensmuster bewusst zugänglich sind. Erfahrungen aus der frühen Kindheit, unbewusste Wünsche, Ängste und Beziehungserfahrungen können unser Denken, Fühlen und Handeln bis in die Gegenwart beeinflussen.
Im Mittelpunkt der psychoanalytischen Arbeit steht das gemeinsame Erkunden dieser unbewussten Prozesse. Durch das Sprechen über aktuelle Belastungen, wiederkehrende Beziehungsmuster, innere Konflikte und persönliche Lebensgeschichte können Zusammenhänge sichtbar werden, die zuvor verborgen waren.
Die therapeutische Beziehung dient dabei als wichtiger Erfahrungsraum, in dem alte Beziehungserfahrungen erkannt und neue Formen des Erlebens und Handelns entwickelt werden können. Ziel ist nicht nur eine kurzfristige Linderung von Beschwerden, sondern ein tieferes Verständnis der eigenen Persönlichkeit und innerer Dynamiken.
Die Psychoanalyse kann insbesondere für Menschen hilfreich sein, die sich mit wiederkehrenden Problemen, Beziehungsschwierigkeiten, Ängsten, Selbstwertthemen oder einem Gefühl innerer Unzufriedenheit auseinandersetzen möchten und einen umfassenden Prozess persönlicher Entwicklung suchen.
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie gehört zu den psychodynamischen Verfahren und geht davon aus, dass aktuelle psychische Belastungen häufig mit inneren Konflikten und früheren Beziehungserfahrungen verbunden sind. Dabei wird angenommen, dass prägende Erfahrungen aus der Vergangenheit unsere Erwartungen, Gefühle und unser Verhalten in der Gegenwart beeinflussen können.
Im Unterschied zur klassischen Psychoanalyse steht weniger die umfassende Analyse der gesamten Persönlichkeit im Mittelpunkt, sondern die Bearbeitung konkreter aktueller Konflikte und wiederkehrender emotionaler Muster. Gemeinsam werden die Hintergründe der Beschwerden verstanden und neue Möglichkeiten im Umgang mit sich selbst und anderen entwickelt.
Ein wichtiger Bestandteil ist die therapeutische Beziehung, in der eigene Gefühle, Bedürfnisse und Beziehungserfahrungen wahrgenommen und reflektiert werden können. Dadurch können festgefahrene Muster erkannt und verändert werden.
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie kann bei verschiedenen psychischen Belastungen hilfreich sein, beispielsweise bei Depressionen, Ängsten, Selbstwertproblemen, Beziehungskonflikten, psychosomatischen Beschwerden oder Krisen. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die eigenen inneren Prozesse zu gewinnen und dadurch langfristige Veränderungen zu ermöglichen.
Traumatherapie
Traumatische Erfahrungen können das innere Gleichgewicht eines Menschen nachhaltig beeinflussen. Sie können dazu führen, dass bestimmte Situationen, Gefühle oder Erinnerungen als überwältigend erlebt werden und sich schwer kontrollieren lassen. Traumatherapie unterstützt dabei, belastende Erfahrungen behutsam zu verarbeiten und wieder mehr Sicherheit, Stabilität und Selbstwirksamkeit zu entwickeln.
Ein wichtiger Bestandteil der Traumatherapie ist zunächst der Aufbau von Stabilität und innerer Sicherheit. Dabei werden Fähigkeiten entwickelt, mit belastenden Gefühlen, Erinnerungen oder körperlichen Reaktionen besser umzugehen. Erst wenn ausreichend Stabilität vorhanden ist, kann eine gezielte Verarbeitung traumatischer Erlebnisse erfolgen.
Traumatherapeutische Verfahren berücksichtigen, dass traumatische Erfahrungen nicht nur auf emotionaler Ebene, sondern auch im Körper und im Nervensystem gespeichert werden können. Die Behandlung orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen und dem persönlichen Tempo der betroffenen Person.
Traumatherapie kann Menschen unterstützen, die unter den Folgen von belastenden Erlebnissen leiden, etwa bei einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Dazu gehören zum Beispiel:
- Ängsten
- Flashbacks
- Übererregung
- emotionaler Taubheit
- Schwierigkeiten in Beziehungen
Ziel ist es, die Vergangenheit zu integrieren und wieder mehr Freiheit und Lebensqualität im Hier und Jetzt zu gewinnen.
Die Traumatherapie verbinde ich in meiner Praxis oft mit der Regressionstherapie.
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Paartherapie
Eine Partnerschaft kann ein Ort großer Nähe, Unterstützung und Geborgenheit sein – gleichzeitig können unterschiedliche Bedürfnisse, Verletzungen, Missverständnisse oder wiederkehrende Konflikte die Beziehung belasten. Paartherapie bietet einen geschützten Rahmen, in dem beide Partner ihre Sichtweisen und Gefühle ausdrücken und gemeinsam neue Wege entwickeln können.
Im Mittelpunkt steht nicht die Suche nach Schuld, sondern das bessere gegenseitige Verständnis. Häufig entstehen Konflikte nicht nur durch aktuelle Situationen, sondern durch unterschiedliche Bedürfnisse, Kommunikationsmuster oder alte Verletzungen. In der Therapie können diese Dynamiken sichtbar gemacht und verändert werden.
Ein wesentlicher Bestandteil der Paartherapie ist die Verbesserung der Kommunikation: Beide Partner lernen, einander wieder zuzuhören, eigene Bedürfnisse klarer auszudrücken und mit Konflikten konstruktiver umzugehen. Dabei werden auch Themen wie Vertrauen, Nähe und Distanz, Sexualität oder gemeinsame Lebensentscheidungen berücksichtigt.
Paartherapie kann sowohl bei Krisen und Beziehungsproblemen als auch präventiv sinnvoll sein, wenn Paare ihre Beziehung bewusster gestalten möchten. Ziel ist es, wieder mehr Verbindung, Verständnis und Wertschätzung füreinander zu entwickeln und gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden.
Welche Therapieform passt zu mir?
Welche Methode für Sie geeignet ist, hängt von Ihrem Anliegen, Ihren bisherigen Erfahrungen und Ihren persönlichen Zielen ab. Häufig fließen Elemente aus mehreren Therapieformen in die gemeinsame Arbeit ein. Im Erstgespräch klären wir in Ruhe, welche Unterstützung für Sie sinnvoll sein kann.
Meine Privatpraxis befindet sich zentral in der Annastraße 12 in der Augsburger Innenstadt. Wenn Sie Fragen zu den Therapieformen haben oder ein persönliches Erstgespräch vereinbaren möchten, nehmen Sie gerne Kontakt auf.
